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Lexikon-Eintrag

Karosseriestrukturschaden

Beschaedigung tragender Karosserieteile, die die Statik und Sicherheit des Fahrzeugs beeintraechtigt.

Definition

Ein Karosseriestrukturschaden liegt vor, wenn tragende Bauteile der Fahrzeugstruktur wie Laengstraeger, Querstraeger, A-, B- oder C-Saeule, Bodenblech oder Radhaeuser beschaedigt sind. Diese Bauteile sind sicherheitsrelevant, da sie die Knautschzonen und den Aufprallschutz definieren. Strukturschaeden erkennen Sie oft erst nach Demontage von Verkleidungen und Anbauteilen. Der Sachverstaendige prueft mit Vermessungssystemen, ob Karosseriewerte den Hersteller-Sollmassen entsprechen. Abweichungen von wenigen Millimetern koennen bereits eine fachgerechte Richtarbeit erforderlich machen. Strukturschaeden fuehren in der Regel zu einer Wertminderung, da das Fahrzeug auch nach fachgerechter Reparatur als unfallbeschaedigt deklariert werden muss. Bei schweren Strukturschaeden ist haeufig ein wirtschaftlicher Totalschaden gegeben. Die Reparaturkosten umfassen Richtarbeiten, Schweissarbeiten, Korrosionsschutz, Lackierung und gegebenenfalls Tausch ganzer Strukturbauteile. Bei einem mittleren Strukturschaden liegen die Kosten oft zwischen 6.000 und 15.000 Euro. Eine fachgerechte Reparatur ist nur in qualifizierten Karosseriebetrieben moeglich.

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